Containerfonds Vergleich


Mit der Globalisierung der Produktionsprozesse und dem Wandel großer Schwellenländer wie China und Indien zu Industrienationen, hat sich der Welthandel in den letzten Jahrzehnten radikal verändert. Von der Internationalisierung profitiert haben Logistikunternehmen und insbesondere Container-Reedereien. Die Containerschifffahrt erlebte in den letzten Jahren einen Boom sondergleichen. Investitionen in Container in Form von Containerfonds gelten daher neben Schiffsbeteiligungen zu den Top-Anlageformen - steuerbegünstigt. Die Prognosen sagen: Allein bis zum Jahre 2015 wird der Warenumschlag über den Containerfrachtweg noch einmal um bis zu 60% zulegen. Heute günstige Einstiegsmöglichkeiten in Containerfonds zu nutzen heißt: Am Wachstum von Morgen profitieren.


Das Jahr 2008 bringt wieder hohe Wachstumsraten im Containerverkehr


Über 90% des Warenverkehrs zwischen Europa, Nordamerika und Asien werden mit Containern abgewickelt. „Weltweit werden enorme Wachstumsraten im Containerumschlag verzeichnet,“ sagt Professor Jürgen Grabe von der der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), der in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekt die Auswirkungen des Booms auf die Seehäfen untersucht.

Allein der Containerumschlag in Deutschlands größtem Containerhafen Hamburg sei von 1998 bis 2008 um 360 % gestiegen, rechnet Claudia Röller vom Vorstand des Vereins Hafen Hamburg Marketing vor. Allein in der ersten Hälfte 2008 stieg das Umschlagvolumen noch einmal um 3,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Dabei ist Hamburg „nur“ der achtgrößte Containerhafen weltweit hinter Singapur, Hongkong, Shanghai oder Shenzen. Auch wenn sich die Steigerungsraten aktuell nicht mehr auf zweistelligem Niveau bewegen, bleibe der Wachstumstrend intakt. Das sagen die Experten der britischen Drewry Shipping Consultans Ltd. und im Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL). Bis 2015 prognostizieren sie einen Anstieg des Containerumschlags um weitere 60%.


Containerfonds bieten Steuervorteile


Anleger können an dieser Entwicklung über Anlagen in Containerfonds partizipieren.
Solche Fonds erwerben neue oder gebrauchte Container unterschiedlicher Größen und verleasen diese dann an große Reedereien in aller Welt. Laufzeit und Leasingrate werden vertraglich für den ganzen Zeitraum festgelegt - das reduziert das Risiko für die beteiligten Anteilseigner des Containerfonds.

Meist sind Anlagen in einer Höhe zwischen 10.000 und 50.000 Euro möglich. Die Erträge aus dem laufenden Leasing schüttet der Fonds an seine Anteilseigner aus. Containerfonds haben in der Regel eine Laufzeit nicht über sieben Jahre hinaus. Wird der Container nach dem Leasing vom Fonds am Markt veräußert, fließt der Erlös in das Fondskapital ein und wird somit an die Anteilseigner ausgezahlt. Zusätzlich profitieren die Anleger bei Containerfonds von der zurzeit geltenden Gesetzgebung. Container können über zehn Jahre von der Steuer abgeschrieben werden. Nur Mieterlöse, die eine Grenze von 10% überschreiten, müssen mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden.


Prognosen der Containerfonds wurden erfüllt

Containerfonds schütten ihre Gewinne üblicherweise vierteljährlich an die Investoren aus. Die Renditen, die sich mit einem Investment in Containerfonds in den vergangenen Jahren erzielen ließen, lagen durchschnittlich bei ca. 12% jährlich. Die großen Containerfonds können dabei zuverlässige Daten vermelden. Im Zeitraum der vergangenen 30 Jahre lagen ihre Gewinnauschüttungen immer in dem Rahmen, den sie ihren Anlegern prognostiziert hatten. Containerfonds, an denen sich Anleger in Deutschand beteiligen können, sind beispielsweise DCM Deutscher Containerfonds Madeira, Logistik Investment Fonds 2, FaFa Capital mit der Container Trade Company CTC, Global Container Fonds 6, ConRendit 7 oder der Containerfonds Österreich 3.

Der Containerfonds Vergleich:


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